Gemeinsam mit vielen Menschen haben wir am Sonntag nach dem Anschlag auf dem Römer der Opfer des Angriffs beim CSD Berlin gedacht. Danke an alle, die gemeinsam innegehalten und ihre Anteilnahme gezeigt haben. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und allen, die von diesem Ereignis betroffen sind.
Die Regenbogenadler waren als Fußgruppe vor dem Fahrzeug von Eintracht Frankfurt mit dabei. Sichtbarkeit und Präsenz sind wichtiger denn je.
Mit den bevorstehenden Landtagswahlen gilt unser besonderer Respekt all jenen, die in den betroffenen Bundesländern auf die Straße gehen und Gesicht zeigen. Das verdient Anerkennung.
In Frankfurt fühlt sich der CSD nach wie vor sicher an. Dennoch nehmen auch hier Übergriffe zu und der Ton bei den sinnlosen Anfeindungen wird spürbar rauer. Umso wichtiger ist es, gemeinsam Haltung zu zeigen.
Ein kurzfristig aufgekommenes politisches Thema wurde noch während der Demonstration erledigt. Gut, dass dieses Trauerspiel beendet wurde – schade nur, dass es dafür überhaupt dieses Themas bedurfte. Ein echter Fortschritt für Regenbogenfamilien oder die Selbstbestimmung von Frauen ist damit allerdings wohl kaum verbunden.
Aber es gibt auch viel Positives: Frankfurt hat sich einmal mehr bunt, vielfältig und solidarisch gezeigt. Eintracht Frankfurt war bereits zum dritten Mal dabei – man kann also inzwischen durchaus von einer kleinen Tradition sprechen. Trotz mancher Kritik und der üblichen Nörgler wächst die Sichtbarkeit weiter. Wir werden bunter, selbstbewusster und lauter.
Das macht Mut. Wir freuen uns schon jetzt auf den CSD 2027. 🌈🖤🤍❤️
Die Bürgermeisterin der Stadt Frankfurt, Frau Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, veranstaltet jedes Jahr einen Frühlingsempfang im Gesellschaftshaus des Palmengartens. Eingeladen sind Vereine und Gruppierungen der Zivilgesellschaft und Honoratioren und Politiker der Stadtgesellschaft und darüber hinaus.
Die Regenbogenadler* waren mit einer kleinen Delegation vertreten. Themen waren neben dem Krieg im Iran und weiteren Konflikten der aktuellen Weltlage die Situation der Demokratie in Deutschland.